Sprit sparen hat zwei Aspekte: Es schont die Umwelt (E10 hin oder her), es schont den Geldbeutel. Das heißt, man tut sich und anderen etwas Gutes, wenn man weniger Kraftstoff verbraucht. Hier die fünf effektivsten Methoden, wie sich am besten und meisten Sprit sparen lässt.
Tipp 1: Tankgutscheine
Tankgutscheine sind nun keine direkte Methode, um Sprit zu sparen. Tankgutscheine bieten Unternehmen die Möglichkeit der Gratifikation für ihre Mitarbeiter. Für die Unternehmen eine feine Sache, denn sie können dabei Steuern sparen – die begünstigten Mitarbeiter aber sparen Sprit bzw. das Geld für Benzin oder Diesel. Es macht also Sinn, seinen Chef auf Tankgutscheine anzusprechen: Vielleicht lassen sich Teile des Gehalts umwandeln, was wiederum zu einer niedrigeren Steuerklasse führen und somit auch hier für Einsparungen sorgen kann.
2. Vorausschauend fahren
Fahren, wie ein Fisch im Schwarm schwimmt, könnte die Devise lauten. Fische und Tiere bewegen sich höchst ökonomisch vorwärts. Wer als Autofahrer den Verkehrsfluss im Auge behält, kann gleichmäßiger fahren. Wer gleichmäßiger fährt, braucht nicht so oft bremsen. Wer nicht so oft bremsen muss, muss nicht so oft beschleunigen, und wer nicht so oft beschleunigen muss, verbraucht weniger Benzin und spart deshalb Sprit.
3. Frühzeitig in einen höheren Gang schalten
Die sogenannte “sportliche Fahrweise” ist ein Sprit fressender Mythos: Es gibt absolut keinen Grund, sich dieser Fahrweise dauerhaft zu bedienen. Moderne Kfz und ihre Fünf- oder Sechsganggetriebe sind so ausgelegt, dass man bereits bei 50 Stundenkilometer im nervenschonenden 5. Gang fahren kann. Dadurch sinkt die Umdrehungszahl, und der Verbrauch liegt entsprechend niedriger. Außerdem wird der Motor durch die niedertourige Fahrweise geschont.
4. Bei Stopp den Motor ausschalten
Als die Gurtpflicht eingeführt wurde, tauchte die Vermutung auf, man käme bei einem Unfall nicht mehr rechtzeitig aus dem Fahrzeug raus. Als die ersten Katalysatoren auf den Markt kamen, wurde der Verdacht laut, bleifreies Benzin zerstöre die Motoren. Als der Tipp kam, an der Ampel, vor der Schranke, im Stau den Motor auszuschalten, kamen Zweifel an der Effektivität dieser Maßnahme auf: der erneute Start verschlinge mehr Benzin, als eingespart werden könnte, hieß es. Was diese drei Beispiele gemeinsam haben: Alle drei Vermutungen haben sich als falsch erwiesen: Gurte retten Leben! Bleifrei schadet den Motoren nicht. Motor aus, spart Sprit!
5. Selbst bewegen
Der billigste Sprit ist der, den man gar nicht erst tanken und verbrauchen muss! Also heißt die Devise: öfter mal zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren! Das schont die Umwelt, schont den Geldbeutel und erhöht die persönliche Fitness!